Warum es nie schöner war in Städte zu reisen als jetzt


Pension Berlin

28.06.2020
was eine wirtschaftliche Katastrophe für die Tourismusindustrie ist, ist eine vielleicht einmalige Gelegenheit für alle Reiselustigen.
Hotels, Pensionen, Gästehäuser, Bed and Breakfasts weltweit stehen leer. Die Städte sind leer und entspannt, gleichzeitig sind alle Lokale, Restaurants und fast alle Museen wieder geöffnet. Wo sich sonst Menschenmassen drängen und durch die Sehenswürdigkeiten und Innenstädte schieben, herrscht im Moment entspannte Atmosphäre.
Ich war gerade in Straßburg, einer wunderschönen Stadt. Wo sich sonst Touristenmassen durch´s Petit France und am Münster vorbeischieben herrscht im Moment ein ruhiges, angenehmes Treiben mit viel Platz und Luft. Einheimische, die vielen Studenten und ein paar wenige Touristen beleben die Stadt. In alle Restaurants gibt es Platz, freie Tische und keine Gedränge. Wunderbar und ein echtes Erlebnis. Schade, dass ich nicht mehr Zeit habe, sonst würde ich gleich weiter reisen nach Venedig, Dubrovnik und andere Städte, die sonst völlig überlaufen sind. Gleichzeitig würde ich damit meinen Kolleginnen und Kollegen helfen in dieser wirtschaftlich schweren Zeit. In dem Hotel in Straßburg, in dem ich abstieg, waren höchstens 10 % der Betten belegt (wie leider auch bei uns in der Pension Am Park), dafür war Service sehr individuell, freundlich und fröhlich.

Kommen Sie nach Berlin. Auch hier ist das Leben gerade sehr entspannt. Keine Warteschlangen vor den Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Museen der Stadt. Selbst sonst völlig überlaufene Touristenattraktionen wie die Museumsinsel, der Hackesche Markt, das Brandenburger Tor, der Potsdamer Platz sind gerade Orte zum Durchatmen und Entspannen. Wann kann man das je wieder so erleben? Man sollte es ausnutzen.


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