Diebstähle in Hotels


Pension Berlin

In der Süddeutschen Zeitung vom 6. Juni 2017 findet sich ein Bericht über Diebstähle in Hotels. In dem Bericht kommt auch ein Marketing- und ein Hotelchef zu Wort.
Generell wird festgestellt, dass in kleineren, persönlich geführten Hotels weniger gestohlen wird. Dies kann ich auf jeden Fall bestätigen. Bei mir in meiner kleinen Penison wurde noch nie etwas gestohlen, was wohl damit zusammehängt, dass ich im Prinzip jeden Gast persönlich kenne und jedem auch schon persönlich die Hand geschüttelt habe.
Je größer und unpersönlicher der Betrieb, desto mehr Diebstähle werden begangen.
“Interessant” finde ich die Einstellung der zu Wort kommenden Experten. Beide geben an bei Diebstählen, selbst wenn sie nachweisbar und beweisbar sind, niemals Anzeige zu erstatten. “In den letzten zehn Jahren haben wir keine Anzeige erstattet, das würde auch unseren Ruf beschädigen”, so die Aussage eines leitenden Angestellten einer Hotelkette. Das verschlägt einem schon fast die Sprache. Wieso schädigt es den Ruf des Bestohlenen? Sorry, das ist DUMM und zu viel der politischen Korrektheit, oder Kundenfreundlichkeit, oder Etikette, oder wie immer man das bezeichnen soll. Mit dem selben Argument dürfte ja kein Supermarkt, kein Bekleidungsgeschäft, o. ä. mehr einen Diebstahl anzeigen. Wenn das deren Einstellung ist, brauchen sie sich nicht wundern das sie bestohlen werden. Das ist ja schon fast eine Einladung zum Klauen.

Aber gut, mir fehlt da wohl die nötige Nobless um das zu verstehen und gut zu heißen.


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