100 Mio Verlust durch Air Berlin Pleite


Pension Berlin

Die Pleite von Air Berlin im Herbst 2017 war anscheinend überall in der Stadt zu spüren.
Aus der Presse war zu entnehmen, dass geschätzt 100 Mio. Euro Umsatz durch den Wegfall der Passagiere und Gäste verloren gegangen sind. Angeblich alle Lokale, Hotels und Pensionen sollen das in der Kasse gemerkt haben. Dazu kam, dass die verbleibenden Flüge aufgrund der hohen Nachfrage und niedrigeren Kapazität sehr teuer waren, was viele von einer Reise nach Berlin abgeschreckt haben dürfte. Bei der Bahn sah es nicht viel anders aus.

Ich kann das für die Pension Am Park nur bestätigen. Ab November war plötzlich ein riesen Loch. Kaum Anfragen, kaum Buchungen. Der schlechteste November und Dezember seit vielen, vielen Jahren. Als Kleiner trifft einen sowas natürlich viel härter. Ich habe das gar nicht mit der Air Berlin Pleite in Verbindug gebracht. Erst als ich dies das erste Mal in der Presse las, stellte ich fest, dass der Einbruch tatsächlich genau mit der Air Berlin Pleite zusammenfällt.

Bis jetzt hat sich das noch nicht wieder normalisiert. Auch der Januar und der Februar waren von Auslastung und Umsatz viel schlechter als die vergangenen Jahre.
Wir alle hoffen nun auf den Sommer, auch wenn die Flugesellschaften verlauten lassen, dass es wohl bis Ende 2018 dauern wird bevor die Flugkapazitäten wieder das Niveau von vor der Air Berlin Pleite erreicht hat.

All das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es viele zu viele Hotelzimmer in Berlin gibt. Wenn man bedenkt, dass Berlin ungefähr die Hotelzimmerzahl von London hat, aber ca. 18 Mio Übernachtungen pro Jahr weniger hat als London (Stand 2016 – 30 Mio zu 48 Mio) kann man schon von einer großen Überversorgung sprechen.
Daüfr fehlen Wohnungen, aber wer braucht schon Wohnungen…..


Pension Berlin

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